Alle 4 Jahre dasselbe Theater: es stehen mal wieder politische Wahlen an.
Die Regierung gibt uns Bürger die Möglichkeit wahre Demokratie zu leben und unsere Stimme in eine Urne zu werfen.

Grinsekatzen in teuren Anzügen blicken von ihren Wahlplakaten abfällig auf uns herab und versprechen die heile Welt. Medienhurenvertreter aller Sparten appellieren in Radio und Fernsehspots an unsere Vernunft und erklären romantisch – verklärt wie wichtig doch politische Wahlen sind:

Politische Wahlen sind wichtig für die Demokratie und den Frieden.

Mit seiner Beteiligung an den Wahlen kann man ein wichtiges Zeichen gegen Rechtspopulisten – und anderen demokratiefeindlichen „Querulanten“ – setzen.

Durch seine Stimme und dem Kreuz bei der richtigen Partei besitzt jeder Wahlberechtigte ein mächtiges Werkzeug, um die Misstände in unserem Land zum Positiven zu verändern.

Das ist gelebte Demokratie!

Aber ist das wirklich so? Lebt die Demokratie in unserem Land?

Die gleiche Platte auf Dauerschleife

Alle 4 Jahre wird uns aufs Neue eine bessere Zukunft versprochen. Alle 4 Jahre fragen wir uns erneut, wo diese bessere Zukunft nun eigentlich ist. Um die politische Realität zu erkennen, brauchst du dir nur folgende Fragen zu stellen:

Unter welcher Regierung haben sich grundlegende, gesellschaftliche Probleme in den letzten xyz Jahren wirklich zum Positiven verändert?

Wann hat sich eine gewählte Regierung jemals für die Interessen der Bevölkerung eingesetzt und hat ihre Wahlversprechungen nach der Wahl auch tatsächtlich umgesetzt?

Statt unsere Gesellschaft z.B. durch den Bau von neuen Spielplätzen, Straßen und Heime für Obdachlose lebenswerter zu machen, werden lieber andere abstruse Dinge beschlossen: Ohne zu zögern werden Privatunternehmen wie Banken oder Fluggesellschaften mit Milliardenbeträgen vor der Insolvenz (=Pleite) bewahrt.

Aus dem Hut des Finanzministers zaubert die Regierung über Nacht plötzlich Milliarden an Euro. Bemerkenswert. Immerhin ist das der selbe Hut, der vorher für eine bessere Sozialpolitik angeblich noch viel zu leer war. Sparpolitik als Zauberwort des Hohns.

Aber woher bekommt der Staat eigentlich dieses ganze Geld? Ein Staat kann Geld nur durch neue Kredite von Zentralbanken und Steuereinnahmen „erwirtschaften“. Du gehst also arbeiten und zahlst brav deine Steuern, damit die Regierung Banken und andere Privatunternehmen mit deinen Steuergeldern retten kann.

Du wirst dich sicherlich fragen, wie so etwas sein kann.

Schließlich sind Steuergelder für die Umsetzung der Staatsaufgaben (Sicherheit, Bildung, Kultur, Sozialprogramme usw.) und nicht für die Rettung zahlungsunfähiger Privatunternehmen gedacht. Wie kommt die Regierung also auf die Idee mit unseren Steuergeldern in die Privatwirtschaft einzugreifen? Warum lässt der Staat die Banken nicht einfach pleite gehen? Ganz einfach.

Die Politiker (=Volksvertreter) sämtlicher Parteien vertreten nicht wirklich das Volk.

Wirtschaftswachstum

Der wahre politische Antrieb, die wahre Agenda unserer Regierung, ist nicht das Wohlergehen der Gesamtbevölkerung. Der wahre politische Antrieb, die wahre Agenda unserer Regierung, ist das Wohlergehen der Wirtschaft.

Die Ziele der Wirtschaft stehen immer über dem Wohl der Bevölkerung.

Die arbeitende Bevölkerung soll noch mehr arbeiten und Arbeitslose sollen in den Arbeitsmarkt integriert werden. Das gelingt auch.

Seit vielen Jahren wächst die deutsche Wirtschaft von Jahr zu Jahr.

Und trotz all dem wirtschaftlichen Wachstum ist Deutschland hochverschuldet. Paradox oder? Nach all den Jahren des Wirtschaftswachstum müsste Deutschland doch in der Lage sein, seine Staatschulden beträchtlich zu reduzieren? Nicht wirklich. Erinner dich:

Ein Staat kann Geld nur durch Steuereinnahmen und neue Kredite von Zentralbanken „erwirtschaften“.

Die erste Möglichkeit, Gelder durch Steuererhöhungen einzunehmen, hat nur einen minimalen Effekt auf den Abbau der Staatsschulden. Außerdem verstärken permanente Steuererhöhungen den Missmut der Bevölkerung gegenüber der eigenen Regierung.

Den Vertretern der Regierung bleibt daher nur die zweite Möglichkeit:

Sie muss bei den Zentralbanken ständig neue Kredit aufnehmen, um die alten Kredite und deren Zinsen zu begleichen. Für die neu aufgenommenen Kredite fallen natürlich erneut Zinsen an. Die Regierung hat keine Wahl. Sie muss die Kredite und die Zinsen ihrer Kredite bei den Zentralbanken begleichen.

Durch den Effekt des Zinseszins auf die Staatsschulden und sämtliche laufende Kredite des Staates, ist dieses Unterfangen aber zum Scheitern verurteilt. Für den Staat ist es unmöglich seine Staatsschulden zu begleichen, um sich aus den Fängen der „Bankster“ (Bank + Gangster) zu befreien.

Die Schlange beisst sich in den eigenen Schwanz und kann sich niemals aus ihrer Sklaverei befreien.

Ein Teufelskreis.

Systemfehler

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ – Horst Seehofer (20.5.2010)

Salopp gesagt: Die Banken haben unsere Regierung und sämtliche demokratisch gewählten Politiker bei den Eiern.

Die Regierung ist genötigt, Wirtschaftswachstum als primäres Ziel ihrer politischen Agenda zu verfolgen. Denn eine wachsende Wirtschaft bedeutet mehr Geld, welches die Bankkredite bedient und damit die CEOs der Zentralbanken glücklich macht. Der Staat darf unter keinen Umständen die Gunst des Bankensystem verlieren!

Auch in Zukunft werden Kredite nötig sein. Und diese sollen dann auch bitte schön von den Großbanken bewilligt werden.

Denn ein Staat ohne Geld ist nicht handlungsfähig und dem Untergang geweiht.

Der Staat ist damit faktisch nur ein Sklave der Banken. Logischerweise ist somit eine freie, demokratische Politik nicht möglich. Politiker sind selber nur die Handlanger, die Marionetten, der Bankenwirtschaft. Sie existieren einzig und allein, um uns Bürger unbequeme wirtschaftliche Entscheidungen in Politikjargon mitzuteilen.

Politiker sind nur gutbezahlte Sündenböcke und nicht die wahren Verursacher der existierenden sozialen Probleme.

Die wahre Ursache unserer noch existierenden sozialen Probleme ist das existierende System. Ein System wo Banken die Regierung regieren und die demokratische Agenda zu einer wirtschaftlichen Agenda verkommt.

Banken > Wirtschaft > Regierung > Bürger.

Soziale Belange sind in dieser Gleichung nicht vorgesehen.

So don’t hate the player, blame the game.

Wähl die Nichtwahl

Wahlen sollen dir das Gefühl einer politischen Mitwirkung geben. Letztendlich existieren Wahlen jedoch nur zur Aufrechterhaltung einer Illusion. Die Illusion das wir in einer freien und funktionierenden Demokratie leben. Die Realität zeigt das Gegenteil:

Die Demokratie ist unterwandert und längst tot.

Aus Angst direkt aus dem gutbezahlten politischen System – oder einem Fenster – zu fliegen, wird kein Politiker jemals gegen das Bankensystem und dessen Sklavenwerkzeug korupten Zinsenzins vorgehen. Es ist daher völlig egal, welcher Anzugsträger im Bundestag seine Reden schwingt, welche unterschiedlichen Parteiprogramme es gibt oder wer momentan Bundeskanzler ist.

Kein Politiker kann oder wird jemals etwas an dem aktuellen Zustand ändern:

Die Machtlosigkeit des Staates gegenüber dem System der Zentralbanken. Es ist systembedingt nicht möglich.

Wählen gehen ist daher,…

…als ob du aus diversen Bewerbern ein neues Oberhaupt der Mafia wählen sollst, aber für die Auflösung der Mafia bist.
…als ob du zwischen diversen Obstsorten wählen sollst, aber gar kein Obst magst, sonder lieber Schokolade willst.

Es bringt daher nichts wählen zu gehen. Je weniger zur Wahl gehen, desto deutlicher ist das Signal, dass das System in dieser Form nicht mehr akzeptiert wird.

Die Lösung des ganzen Problems

Ignorier das ganze Kaspertheater „Wahlen“ und vergeude nicht deine Lebenszeit damit. Verbann den ganzen Bereich Politik (inklusive Diskussionen) aus deinem Leben.

Bleib am Wahltag einfach im Bett liegen, geniess dein Wochenende und mach dir zum Brunch ein gutes Rührei mit Bacon und Butter. Da hast du dann immerhin etwas greifbares, was dein Leben auch wirklich verändert und weiterbringt. Hunger adé!

Denn politische Wahlen, und die dadurch gewählten demokratischen Vertreter, werden nichts an den grundlegenden Problemen ändern. Können sie nicht und haben sie noch nie.

„Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten.“ – Quelle Unbekannt