Das Mindset eines feminisierten Mannes: Göttinnen

Frauen sind gottesgleiche Wesen, die mit ihrer Schönheit und Anmut die Welt zu einem besseren Ort machen. Als Mann kann und sollte man froh darüber sein, wenn man die (sexuelle) Aufmerksamkeit einer Frau bekommt.

Ach wenn ich nur die geheime Zutat wüsste, die mich als potentieller Partner auf den Radar von Frauen bringt. Dann könnte ich endlich, endlich die geile Susie aus der Marketingabteilung für mich gewinnen. Aber nein, ich bin momentan leider Single und die geile Susie reitet lieber das Pferd von George, dem wohlhabenen Sohn des Chefs.

Ich bin echt bemitleidenswert und fühle mich ohne eine feste Partnerschaft mit einer Frau nicht komplett. Ich habe damit im Leben als Mann versagt. Auf meiner Stirn steht in Großbuchstaben L O S E R.

Warum können Frauen nicht sehen, was für ein feiner Kerl ich in Wirklichkeit bin? Ich rede offen über meine Gefühle, überhäufe sie mit Blumen, schenke ihnen meine ganze Aufmerksamkeit und bezahle selbstverständlich auch immer die Rechnung bei unseren Treffen. Verdammt! Ich versuche doch nur alles umzusetzen, was Frauen auf die Frage „Wie sollte ihr Mann sein?“ antworten. Frauen sind doch immer ehrlich, warum sollten sie also lügen?

Aber naja. „Zu jedem Topf gibt es auch ein passenden Deckel.“ sagt meine Mutter immer. Das ist es! Ich habe die richtige Frau bisher einfach noch nicht gefunden. Es gibt in der Welt die Eine, die eine Frau die alle meine Schmerzen lindern wird. Es gibt die Eine, die mein Leben endlich lebenswert und komplett macht.
Ach meine Königin, wo bist du nur?

Das Mindset eines feminisierten Mannes: Hindernisse

Ich bin übergewichtig, habe Schulden und stagniere seit Jahren in meinem Beruf. Von meiner Schulklasse, meinen Kollegen und meinen „Freunden“ werde ich täglich gemobbt, worunter meine Psyche sehr leidet. Ich lasse das über mich ergehen, weil ich nicht unhöfflich sein will und Angst habe, für mich selber  einzustehen. Nicht das ich noch die Gefühle von anderen Leuten verletze. Ich fühle mich innerlich schwach und den äußeren Umständen volkommen ausgeliefert.

Ach das ist alles so ungerecht! Keiner schenkt meinem interessanten Hobby die nötige Beachtung und Anerkennung, und begreift, was für ein besonderer Mensch ich eigentlich bin. Meine langen, ungepflegten Haare und die schwachen, nicht vorhandenen Muskeln sind halt angeboren. Da kann man nichts machen. Und auch ein ordentlicher Kleidungsstil ist nur etwas für schwule Männer.

Mir ist klar, dass es in meinem Leben sehr viele persönliche, defizitäre „Baustellen“ gibt. Aber warum nur gerade ich? Das Leben ist echt so ungerecht.

Ich bin dem Schicksal ausgeliefert und kann nur hoffen, dass die Zukunft besser für mich aussieht.

Der feminisierte Mann

Der obige Text beschreibt das feminisierte Mindset eines feminisierten Mannes in unserer westlichen Gesellschaft sehr gut. Warum ich das weiß? Weil ich früher zum großen Teil genauso gedacht habe. Gleichzeitig beobachte ich dieses Denkmuster öfters im Internet und bei Gesprächen mit Menschen auf der Straße, im Job und den Leuten in meiner direkten Umgebung.

Die Essenz eines feminisierten Mindsets und das dadurch bedingte (Nicht-) Handeln des Mannes kann man auf folgende Punkte runterbrechen:

Der feminisierte Mann hat keine Prinzipien. Er ist erschreckend schwach, weinerlich und übernimmt keinerlei Verantwortung für sein eigenes Leben. Statt seine Probleme beherzt anzugehen und Lösungen zu finden, hofft er auf Problemlöser wie das Schicksal, die Eine oder andere äußere Einflüsse.

Innerlich hat er sich schon lange aufgegeben und füttert seine Machtlosigkeit dadurch Tag für Tag von Neuem. Nichts und niemand weiß, durch was für eine Hölle er geht. Keiner wird ihn jemals verstehen. Er und seine Probleme sind so einzigartig wie eine Schneeflocke in Afrika. Da seine persönliche Situation ein wirklich besonders schwerer und problematischer Fall ist, nimmt der feminisierte Mann auch keine Ratschläge von Freunden und Familie zur Besserung seiner Situation an. Das würde ja sowieso nichts bringen.

Frauen stellt der feminisierte Mann alle auf ein Podest, zu denen er – wie ein Kleinkind zu Erwachsenen – aufschaut. Ablehnung durch eine Frau bedeutet für ihn nicht eine normale und schmerzhafte Erfahrung (kein Mensch mag Ablehnung), sondern es bedeutet den Weltuntergang und ist ebend nur ein weiterer Beweis für sein hoffnungsloses Leben.

Das Fundament seiner eigenen Identität ist die Anerkennung und Bestätigung von Frauen. Ohne Frauen kann er kein erfülltes und glückliches Leben haben. Er sucht in der Frau seine Retterin.

Das Mindset eines maskulinen Manns

Ehrlichkeit

Ich gestehe mir ein: Ja, in meinem Leben gibt es Probleme. Doch nur ich alleine kann an meiner Situation auch etwas ändern. Es wird kein Wunder, Orakel oder Jesus höchstpersönlich kommen und meine Situation zum Besseren verändern. Ich muss meine Probleme selber angehen.

Ich kann und werde mich weiterentwickeln. Nicht um die Anerkennung von Frauen oder meinen Freunden, Familie oder fremden Menschen auf der Straße zu gewinnen, sondern weil ich es will. Nur für mich selber. Nur für die Zufriedenheit die man während des Prozess der Weiterentwicklung für sich selber rauszieht. Wenn ein Problem gelöst ist und verschwindet, werde ich neue Kraft haben, um auch die anderen Probleme zu lösen.

An einer positiven Veränderung zu arbeiten, bedeutet immer Diziplin, Hingabe und dem Glauben an das eigene Potential aufrecht zu erhalten. Ein Potential was bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist.

Wenn mich ein Mensch verbal oder körperlich angreift, werde ich mich zur Wehr setzen. Ich stehe für mich und meine Werte ein. Warum? Weil es kein anderer als ich machen wird.

Realität

Frauen sind wie Männer auch nur Menschen. Sie machen Fehler, sind auch unsicher und gehen ebenfalls kacken verrichten ebenfalls ihr großes Geschäft. Wenn mich eine Frau ablehnt, ist das völlig in Ordnung. Ihre ehrliche Ablehnung hat mir viel Geld und Zeit gespart, da ich sofort weiß, woran ich bin und nicht erst Monate der „Liebe“ vergehen müssen, damit ich es selber herausfinde. Außerdem gibt es sowieso ein gigantisches Pool an anderen Frauen auf der Welt, aus dem ich eine für mein Leben passende Frau aussuchen kann.

Die eine Frau gibt es nicht. Sie ist eine Erfindung von Romantikern aus Hollywood und von Walt Disney. Sie ist nur eine – in der Tat – schön erzählte, gutklingende Geschichte. Die Eine ist ein Fabelwesen ohne jeglichen Bezug zur Realität. Die Wahrheit ist, dass die meisten Frauen mehr oder weniger bewusst Anhänger der Hypergamie sind. Sie „lieben“ einen Mann nicht für seinen Charakter, seinen Prinzipien und Werte, sondern für das was er ihnen als Mann bieten kann oder noch bieten wird: finanzielle und körperliche Sicherheit und Schutz.

Das ist auch völlig ok. Hypergamie liegt in der Natur der Frau und die Natur kennt kein Falsch oder Richtig.

Trotzdem werde ich diesen Fakt bei der Wahl und dem Umgang mit neuen Frauen berücksichtigen. Denn eine Frau ist immer nur ein nettes Extra auf meinem Weg der Selbstverwirklichung. Sie ist die Kirsche auf der von mir selbstgebackenen Torte.

Ein Mann, ein Weg

Das Rollenbild und die Erwartungshaltung die Frauen und die Gesellschaft mir als Mann entgegenbringen und vorschreiben wollen, sind mir völlig egal.

Ich lege und nehme mein Schicksal in die eigenen Hände. Es liegt an mir mein vorhandenes Potential zu erkennen und meine eigene Definition eines starken Mannes Wirklichkeit werden zu lassen.

Dafür pflaster ich Tag für Tag einen weiteren Stein auf meinem Weg Richtung wahre Größe.

Bis ich dann alleine sterbe.

Als zufriedener Mann.